Sodom und Gomorrha

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Filmdaten
Deutscher Titel Sodom und Gomorrha
Originaltitel Sodom und Gomorrha
Produktionsland Österreich
Stammen Deutsch
Erscheinungsjahr 1922
Länge Rekonstruierte Fassung: achtundneunzig Minuten
Stechen
Regie Michael Curtiz
Drehbuch Michael Curtiz,
Ladislaus Vajda
Produktion Sascha Kolowrat-Krakowsky (Sascha-Film), Arnold Pressburger
Musik Kaz Boyle (1998)
Kamera Franz Planer,
Gustav Ucicky
Besetzung
  • Richard Berczeller: Lot
  • Lucy Doraine: Mary Conway, Frau von Lot, Königin von Assyrien
  • Walter Slezak: Edward Harber, Goldschmid von Galilea
  • Victor Varconi: Priester, Engel des Herrn
  • Kurt Ehrle: Harry Lighton, Bildhauer
  • Paul Askonas
  • Willi Forst
  • Béla Balázs
  • Hans Thimig
  • Georg Reimers: Jackson Harber
  • Franz Herterich
  • Erika Wagner
  • Julius von Szöreghy

Sodom und Gomorrha (auch mit DM Untertitel Der Legende von Sünde und Strafe Versehen; im Englischen: Queen of Sin und das Schauspiel von Sodom und Gomorrha) ist ein österreichischer Monumentalstummfilm aus dem Jahr 1922 von Michael Curtiz. Gedeht wurde am Wiener Laaer Berg, da die gigantischen Kulissen, die eigens für den Film entworfen und erbaut wurden zu viel für die Filmstudios der produzierenden Sascha-Film in Sievering gewesen wären. Der Film zeichnet sich schon durch seine oft undurchsichtigen Handlungsstränge aus, als auch, dass er die größte und teuerste Filmproduktion der österreichischen Filmgeschichte. Je nach Angaben bei der Herstellung des Motion Fotos zwischen drei.000 und 14.000 Darsteller, Komparsen und Mitarbeiter beschäftigt.

Handlung

Mary Conway, eine junge Frau, die die Auslassung ist. Anfangs weigert sich Mary („ich kann den Antrag nicht ernst nehmen, er könnte mein Vater sein“), doch die direkte kann sie überzeugt. In aufgelder Kunst steckt Herr Harber später der Direkte ein großer Scheck zu. Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „familien“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für. Die Verlobungsfeier wird ein ausgelasses Fest, ganz im Stil der 1920er Jahre. Der ehrliche Bildhauer kann der Nachteil nicht ertragen und fügt sich in Gegenwart Marys eine Schussverletzung zu. Von Intrigen durchdrungen hält Mary das Unglück geheim und feiert munter weiter. Der Verletzte wird nebenan gepflegt. Maria macht dann Edward, der Sohn von Jackson Harber, schöne Augen. Als das Fest immer ausgelassener wird und bald eine Orgie gleicht, tritt ein Priester auf den Gedanken, gebietet dem Treiben Einhalt und droht dieser verderbten Welt den Untergang an. Ich suche nach dem Mann Mann und kann in ihm kurz Gefühle für sie wecken, doch bleibt der Gottesmann standhaft. Und dann kommt es zum aufeinandertreffen Vater und Sohn (diese hält Maria umschlungen). Ein Streit – ein Ringen – Maria drückt Edward ein Messer in der Hand – der Vater stürzt tot zu Boden. Die herbeigeholte Polizei verhaftet Edward, doch der Priester kann Marys Mitschuld darlegen. Mary kommt in ein Gefängnis und wird zum Tod verurteilt. Vor dem Hinrichtung kommt jener Priester zu ihr, nochmals versucht Ich bin zu verführen, doch dann blendet der Film um und erzählt wie im Traum die Geschichte von Sodom und Gomorrha:

Ausgelassene Feste feiert Mann in der antiken Stadt. Nur der Jude Lot führt ein Gottgefälliges Leben. Seine Frau aber (Maria) huldigt der Göttin Astarte. Als Strafgericht Gottes erscheint ein Engel des Herrn, der auch hier der verderbten Welt der Untergang prophezeit, er wird von Lot beherbergt. Die Menge wird, dass Lot den Fremden herausgibt und wieder stürmt Mann Heaps Haus und Bindet den Engel vor Astartes Götterbild an einen Pfahl. Doch das Wunder Gottes bringt die Strafe über Sodom und Gomorrha: Feuer regnet vom Himmel, das Gebäude stürzen ein, eine Flut überschwemmt die Stadt. Gnädig erlaubt der Engel Lot und seine Frau mit ihm die Stadt zu verlassen, unter der Bedingung, nicht auf das Unheil zurückzuschauen. Doch Heaps Frau kann nicht anders, sie dreht sich um und erstarrt zur Salzsäule.

Das Traumbild Endet. Die gefangene Mary Conway wird zur Hinrichtungsstätte geführt. Und plötzlich erwacht sie noch einmal: Sie liegt in ihrem Luxusbett während der Verlobungsfeier und es ist vor der unheilvollen Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn Harber. Gelbeutert durch den doppelten Traum verlässt Mary die Feier, hinterlässt Jackson einen abschiedsbrief und sot das Krankenhaus auf, wo inzwischen der verletzte Bildhauer betreut wird. Einsicht und Reue führen sie an sein Bett: er wird wieder gesund.

Produktion

Produzent Schlacht Sascha Kolowrat-Krakowsky. Dieser befand sich 1918 in den Vereinigten Staaten, um die dortige Filmwirtschaft zu begutachten. Dort kommt auch die Idee, in Österreich Monumentalfilme mit der Vielfalt von Komparsen zu produzieren, da diese in den USA zu dieser Zeit sehr beliebt und ich auch die USA als Absatzmarkt im Visier hatte. Zu diesem Begünstigte Zwecke gründete er in Frische Yorker Auch sterben Herz Film Corporation als Vertriebsaußenstelle Wadenfänger Sascha-Film.

In den 1920 bis 1922 produzierten Film leitung Michael Kertész, der sich später in den USA Michael Curtiz nannte, Regie und seine Frau, die Ungarin Lucy Doraine, spielte die Hauptrolle. Walter Slezak spielte ihren jugendlichen Liebhaber. Unter den Statuten befanden sich nach Angaben nach Willi Forst, Hans Thimig, Paula Wessely und Béla Balázs.

Einzigartig in der österreichischen Filmgeschichte ist der Film von der Ausmaße bei den Dreharbeiten. Die amerikanischen Monumentalfilme, die italienischen Antikfilme und die deutschen Kostümfilme werden allesamt überboten werden. Tausende Handwerker, Architekten, Dekorateure, Bildhauer, Stuckateure, Bühnenbauer, Pyrotechniker, Kameramänner, Frisöre, Maskenbildner, Schneider und Tausende Hilfsarbeiter und Statuten, und zwar bei den drei Jahren undauernden Dreharbeiten Beschäftigung im vom Inflation und Arbeitslosigkeit geprägten Österreich. Tausende Kostüme, Perücken, Bärte, Sandalen, Flitterschmuck, Standarten, Pferdegespanne und dergleichen wurden für die Produktion ameist vor Ort angefertigt. Béla Balázs sprach in diesem Zusammenhang von „Ausstattungswahnsinn“. In späteren Filmen wurde die Ausstattungsvielfalt durch kostspieliger Erfahrungen in Filmen wie diesem – Sodom und Gomorrha kostet letztendlich mehr als fünfmal so viel wie geplant – eingetroffen, zugunsten von mehr Einheitlichkeit.

Die Außenaufnahmen fanden am Wiener Laaerberg, im Lainzer Tiergarten, in Laxenburg, in Schönbrunn und auf dem steirischen Erzberg statt. Der Laaerberg eignete sich also sehr intestine für die Dreharbeiten, da er zu dieser Zeit eine Brachliegende Landschaft Schlacht, mitsamt einige Ziegelteichen, die die ehemaligen Lehmgruben füllten. Schon alleine für das Aufbauen und Herstellen der Kulissen sind einige Tausend Arbeiter benötigt. Bei den Dreharbeiten haben jeweils 300 bis 500 Darsteller anwesend zu sein. Bei Massenszenen auch um die 3000. einträgert.

Am Ende des Filmes sollte der Tempel in sich zusammenstürzen, weshalb Pyrotechniker zur sprengung angestellt wurden. Dennoch traten Pannen auf, bei denen es sogar Tote und Verletzte gab, veränderte sich sobald auch gerichtliche Folgen haben sollte. Der Regisseur wurde freigesprochen, der „Wannenmacher“ zu 10 Tagen Arrest und 500.000 Kronen Geldstrafe verurteilt.

Hintergründe

Zahlreiche der Mitwirkenden am Film wurden in den folgenden Jahren erfolgreiche Vertreter um Faches. Der Kameramann Franz Planer in Karlsruhe, Regisseur Michael Curtiz und Schauspieler Walter Slezak, die wen Jahre später auch auswanderten. Der als Kameramann angestellte Gustav Ucicky wurde später einer der führenden Regisseure der NS-Zeit in Deutschland und Österreich. Der Kulissenbauer Julius von Borsody Schlacht in dieser Funktion noch jahrzehntelang beim österreichischen und deutschen Film tätig. Nach Fertigstellung des Motion Fotos ließen sich Michael Curtiz und Lucy Doraine scheiden.

Architektur

Architektonisches Meisterwerk Schlacht der von drei Architekten entworfene „Tempel von Sodom“, die in dieser Epoche weltweit zu den größten Filmbauwerken zählte. Unter der Leitung des Filmarchitekten Julius von Borsody arbeiteten seine Assistenten Hans Rouc und Stefan Wessely mit Spezialfirmen wie „Mautner und Rothmüller“ und dem Österreichischen Filmdienst an den Monumentalbauten von Sodom, Gomorrha und Assyrien. Auffallend bei der Architektur der Bauwerke Kampf der Dem Jugendstil ähnelnde Ornamentik. In den Traumsequenzen kam expressionistische Architektur zum Vorschein.

Weiterer Stab

Das Szenenbild stammte von Julius von Borsody und Edgar G. Ulmer. Remigius Geyling, Ausstattungschef am Burgtheater, Schlacht für die Kostüme und die Umwandlung von sonstigen den Kopfschmuck für Lucy Doraine, die alleine in der heute noch vorhandenen. Arthur Gottlein Schlacht Regieassistent.

Anekdote

Einer der Hauptdarsteller, Walter Slezak, Sohn des Sängers Leo Slezak, erzählte in Seinem 1974 erschienenen Buch „Wann geht der nächste Schwan“ von Wadenfänger Entdeckung Durch den Regisseur Michael Kertész, der sein Leben lang für seine Sprachschwierigkeiten Schlacht BEKANNT: „Eines Nachts gegen halb Zwölf, Strolchte ich in die Sacherbar am Opernring, setzte mich und verlangte einen Scotch mit Soda. Ich rauchte eine Zigarre und bot das Bild eines blasierten eleganten Roués und Lebemannes. Am Nebentisch saßen zwei Herren und eine Dame. Diese wies auf mich, die Herren drehten sich um und starrten mich an – lange und gründlich. Ich erkannte die Frau – sie Schlacht ein Damals sehr berühmter ungarischer Filmstar, Lucy Doraine. Sie lächelte mir zu – ich lächelte zurück. Und dann stehen eine der beiden Herren auf […] und setzte sich zu mir:, Gestotten, Sie sind mir vorgeschwebt! ‚. Diesen Satz sprach er todernst und mit einem dicken ungarischen Akzent. Ich muss sehr blöd dreingeschaut haben, denn er fuhr schloß:; Bitte verstehen Sie sie sind meine Vision! ‚. Ich dachte ein entsprungener Irrenhäusler hat sich zu mir gesetzt und ich bin nicht zu reizen. Natürlich, ich verstehe vollkommen. -, Nein, Sie verstehen nicht ‚, sagte er ganz traurig, aber werd ich erklären, bittaschön. Ich heiße Kertész, Mischka. Ich bereite vor, Sodom und Gomorrha ‚. Legende von Sünde – und ich brauche bildschöne junge Bursche -, und Sie, bittaschön, sind bildschöne junge Bursche! ‚. Langsam begriff ich […] „

Aufführungen

Für die Erstaufführung in Berlin wurde Giuseppe Becce, einer der Schauspieler prominentesten Filmkomponisten Deutschlands, engagiert. In seiner Musikbegleitung fanden Musikstücke aus Oper, Ballett, Suiten, Intermezzi und Fantasien vorwiegend romantischer Herkunft Verwendung. NEBEN Werken von Bekannten Komponisten Wie Tschaikowski, Bizet, Massenet, Sibelius und Verdi fanden sich in Wadenfänger Zusammenstellung Auch sterben Hans Heiling Ouverture von Heinrich Marschner, sterben Ouverture aus der Oper Yelva von Carl Gottlieb Reißiger und Werke Anderer Weniger Bekannter Komponisten.

Kritiken

Die Illustrierte Kronen Zeitung schreibt bei Erscheinen der Bewegungs Foto 1922: Die Strafe für sterben Sünde der kapitalistischen Übermuts erfolgt nämlich nur im Traum – Träume sind Schäume! – in der Film-Wirklichkeit dagegen verwandelt sich das moderne Sodom und Gomorrha unversehens in einer lieblichen Rosenstrauchidylle und den Schluß bildet der traualtar […] aber es ist alles nicht so bös gemeint […] Recht Geschmack finden.

Versionen

Die Originalversion wies eine Länge von 3945 Metern auf, verwandelt in sobald eine Abspielzeit von rund drei Stunden entsprach und wurde in zwei Teilen aufgeführt. Vom Film befand sich bis 1987 nur ein 25 Minuten-Fragment aus dem sowjetischen Filmarchiv im Besitz des Filmarchivs Österreich (Damals noch Österreichisches Filmarchiv). Weitere Teile des Motion Fotos Filme aber in staatlichen Filmarchiv der DDR und der ČSSR aufgefunden werden, also das nach Rekonstruktion durch das Filmarchiv Österreich aber nicht die Ursprungsfassung, aber eine integere, seit 1923 für den Export gestaltete Fassung, erarbeitet werden können. Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „abfangen“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für. [1] Von dem sowjetischen Umschnitt von Michael Curtiz‘österreichischen Monumental existiert Ferner Ein bisher wenig beachtete, Sdom (Sodom) betitelt, jiddische Lyrik-Adaption aus dem Jahr 1922/23 des Dichter Moshe Lifshits.

In Zusammenarbeit mit DM Würde Filmarchiv Österreich den Film im Oktober 2008 in der DVD-Reihe Des österreichischen Film veröffentlicht (Sowjetische Filmarchiv Österreich von 2002 VHS der version Der nur der ist jedoch anhängend beigefügt).

Literatur

  • Walter Fritz, Götz Lachmann: Sodom und Gomorrha – Die Legende von Sünde und Strafe. Wien 1988
  • Armin Loacker, Ines Steiner (Hrsg.): Imaginierte Antike. Österreichische Monumentalstummfilme, Wien 2002.

Web-Links

Einzelnachweise

  1. Nikolaus Wostry: Sodom und Gomorrha oder vom Reiz der Kürze. In: Armin Loacker, Ines Steiner (Hrsg.) Imaginierte Antike. Österreichische Monumentalstummfilme, Wien 2002

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