Marie-Marthe Chambon

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Sr. Marie-Marthe Chambon

Marie-Marthe Chambon (* 6. März 1841 in Croix-Rouge als Francoise Chambon bei Chambéry, Savoyen, Frankreich; † 21. März 1907 in Chambéry) Schlacht Eine französische Nonne und Mystikerin. Sie gab durch ihre Visionen entscheidenden Anstoß zur Verbreitung der Andacht von den fünf Wunden Jesu.

Leben

Françoise Chambon, stammte aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Sie besuchte. Schon in jungen Jahren hatte sie eine glühende Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu. Im Jahr 1862 trat sie in Chambéry als Laienschwester in den Orden von der Heimsuchung Mariens ein, nehmen dort den Ordensamen Marie-Marthe an und legte am 2. August 1864 die Profess ab.

Ab dem Jahr 1866 hatte sie wiederkehrende Visionen Christi. Die Oberin des Konvents von Chambéry, Sr. Thérese-Eugénie Revel, bestellte eine Kommission von Priester als Examinatoren, die zu dem Ergebnis kamen, die mystischen Preise. Die Visionen haben hier die fünf Wunden Jesu zum Inhalt, mit dem Auftrag, die Andacht – als Ausfaltung der Herz – Jesu – Verehrung – zu diesen zu verbreiten. So wird Sr. Marie-Marthe auch als „Apostelin der Heiligen Wunden“ bezeichnet. Am 12. Juni 1874, dem Herz-Jesu Fest, erschienen an ihren Füßen Stigmata. Die Oberin und die Novizenmeisterin zeichneten die mystischen Erfahrungen ihrer Mitschwester von 1866 bis 1887 auf. Die Andacht zu den fünf Wunden Jesu wurde im Jahre 1885 vom Ortsbischof und 1924 von der ganzen Kirche zugelassen und ihr Gebet mit einem Ablass verbunden.

Verehrung

Sr. Marie-Marthe Chambon starb am 21. März 1907. Ihre Reliquien befinden sich in Marclaz bei Thonon-les-Bains. Der Seligsprechungsprozess wurde 1937 eingeleitet.

Werke

  • Die Wunden unseres Herrn. Eine neue Andacht erobert die Welt

Literatur

  • Ferdinand Holböck: Aufblick zum Durchbohrten. Stein am Rhein (Christiana) 1990, Seiten 292-297, ISBN 3-7171-0924-3
  • Eric Steinhauer: CHAMBON, Marie-Marthe. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 19, Bautz, Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1, Sp. 157-159
  • Antonie Weiss: Martha Chambon – eine Magd des Herrn.
  • Ascetische Bibliothek Herz-Jesu-Sekretariat: Schwester M. Martha Chambon – Apostel und Missionärin von den Heiligen Wunden, Deutsche Übertragung Nach von J. Willibrord Schons. Freiburg 1932

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