„Es tat wahnsinnig weh“: Missbrauch von Heimkindern, nachts kam der Pfarrer am …

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„Es tat wahnsinnig weh“: Missbrauch von Heimkindern, nachts kam der Pfarrer am Tag der Heimleiter

Kurzbeschreibung
Heinz Duthel; „Es tat wahnsinnig weh“, Missbrauch von Heimkindern, nachts kam der Pfarrer am Tag der Heimleiter
Missbrauch von Heimkindern, nachts kam der Pfarrer am Tag der Heimleiter

Nach mir wird einer kommen, der mächtiger ist als ich.

Die nützlichsten Bücher sind diejenigen, die den Leser zu ihrer Ergän-zung auffordern.

Der Pfarrer, die Nonnen, die Lehrer von damals haben zu Lebzeiten genossen und geschwiegen. Heute sind sie tot.

Dokumente, die belegen könnten, was damals in dem Heim passiert ist, findet man nicht mehr – falls die Misshandlungen überhaupt jemals schriftlich fixiert wurden. Der Pfarrer war dick. „Mich hat er abends häufig mitgenommen“. Salbungsvoll habe der Pfarrer dann auf das nackte Kind auf seinem Schoß eingeredet, es befingert und sexuell missbraucht. „Es tat wahnsinnig weh“, schrieb das Opfer und bricht wieder einmal seine Geschichte ab.

Missbrauchsopfer haben – wie andere Opfer von Verbrechen auch – darüber hinaus Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG). Die Gesetzgebung an sich ist zwar Bundesgesetz, die Ausfüh-rung in den Ländern jedoch höchst unterschiedlich.

 
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